Über den Lator

Lator bedeutet auf Deutsch etwa Schelm oder schwebender Engel oder Schuft, aber vielleicht auch Räuber oder Lustmolch. Dieser Name und die zugehörigen Geschichten tauchen auf, wenn die Seelen von engelhaften Wesenheiten besetzt sind, mit der Möglichkeit von Trunkenheit und Ausgelassenheit. Die hemmungslosen Visionen, die uns bei der Verkostung des Weins in Düften, Aromen, verborgenen Geheimnissen und zu entdeckenden Geheimnissen begegnen, werden alle in einem herrlichen Bouquet aufgegriffen und vom Wein in sich vereint. Wir fliegen in die Obstgärten, an die Ufer der duftenden Seen, in die Welt der Orgien. Es gibt keine Orgie, die ohne Wein nicht in Langeweile versinkt. Wein ist das alkoholische Getränke mit der höchsten Sakralität. Von der Fruchtbarkeit, vom Vergnügen, zu den alten Göttern, zu den Wurzel der bewahrten und vergessenen Vergangenheit der Menschheit, ist der Wein das, was uns das irdisch Sterbliche den Göttern näher bringt.
Deshalb geben Weinliebhaber zu, dass wenn jemandem Wein schmeckt, er nicht nur den Saft des Weinberges schmeckt, sondern auch Mythen, Geschichten, Magie und Geheimnisse.



Der Lator-Effekt


Er ist die Freude am Fleisch, der Duft der Düfte, der Kaviar der Aromen. Er tut, was er will, ist nicht verletzlich, wird kein Opfer.

Er macht vollendete Beziehungen, für die Leistung gleichgültig ist, und verurteilt diejenigen, die rücksichtslos subjektiv sind.
Wenn er jemanden mit seiner Schönheit erfüllt, ist seine Wirkung unwiderstehlich.

Um ihn herum entsteht eine magnetische Anziehungskraft, eine Bindung mit seinen Anhängern. Das Bedürfnis der Annäherung wird immer stärker und der Drang ist tief, spirituell und intellektuell.
Wenn unsere Vereinigung spiritueller Natur ist, dann findet der chemische Prozess auch auf spiritueller Ebene mit Sinnen, Emotionen oder mit dem Geist statt.
Wenn wir uns persönlich treffen und den Lator berühren, wird unser physischer Körper Kraft, Kraft, Stärke und Magie erfahren.

Wenn wir uns auf diesen Wein einlassen, sind wir bald vollkommen in ihn eingetaucht, und die Zeit vergeht unbemerkt ...
Der Lator ist zum bekanntesten und beliebtesten Wein des Weinguts geworden.
Er wird in jedem Jahrgang aus hochwertigsten Cabernet Franc Trauben hergestellt.
Zsolt Maul fand mit Cabernet Franc den Wein, der sein önologisches Wissen, sein Leben und seine Leidenschaft für seinen Beruf kennzeichnet.
Er ist selbst ein Lator, ein zu Boden fallender Engel mit all seinen himmlischen und höllischen Eigenschaften, seiner Kraft und seinem verführerischen Charme.
Das Treffen zwischen Cabernet Franc und Zsolt Maul ist so erfolgreich, dass ihre Namen in den Köpfen der Menschen fast verschwommen sind, weil Lator beides in ihrer reinen Qualität ist.
Ich selbst bin die Tochter des Glücks, weil mein Leben an den Winzer gebunden ist, also an beide.
Ich kann meine Gesellschaft beiden genießen und mache dies jeden Tag.
B. L.

Der erste Lator wurde im Jahrgang 2006 geboren, seitdem lässt ihn Zsolt Maul nicht mehr los.
Der Lator ist ein geschmeidiger Cabernet Franc mit schelmischen Feuer.
Seine dunkle, tief lila Farbe, sein gefährlich attraktiver Geschmack erleuchtet die Sinne. Er lebt sein Leben und kann nicht gezähmt werden. Das drohende, überwältigende Verlangen lässt den Lator uns verführen.

Es ist einer der raffiniertesten, charismatischsten Weine, die ich jemals hergestellt habe.

Zsolt Maul



Meine Aufgabe ist es, eine andere Herangehensweise an den Wein zu praktizieren, die viel persönlicher und tiefgreifender ist.
Ich probiere Wein und bewundere auch die Qualitäten des Menschseins. Es wird klar, warum du Dinge tust und wie Du damit umgehst.
Wein ist eine Art Sprache, ein Katalysator zwischen uns, durch den die Emotionen in die Welt entlassen werden.
Unser gemeinsames Leben ist nicht Geschwindigkeit und Tempo. Doch diese Langsamkeit ist gut.
Ja, der Lator streichelt meine Zunge. Heiß und flüssig. Geduldig, sanft, verführerisch und liebkosend. Die Spannung ist gestiegen und löst sich schließlich in diesem Kuss auf. Meine Hände mit Begierden berühren, streicheln, lecken ...

Sanftheit der Haut, harte Muskeln darunter, seidige Falten, sinnliche Reibung ...
Lator vibriert fast ... reagiert auf meine Gedanken. Ich fühle, dass sich der Mund lustvoll nach oben kräuselt.
Na klar, ich kenne dich! Du liebst es, es hochzuziehen.
Du genießt es wirklich ...
Ihre Augen blitzen, sie sieht mich lange an, ihre Hand auf ihrem Mund mit einem verführerischen Lächeln.
- Komm schon
- Nein, Liebes, ich diktiere heute - ich lächle
Ich wache auf, schließe ihre Augen und entspanne mich. Ich kämpfe mit meiner Zunge, fahre mit meinen Fingern sanft und rhythmisch darüber.
Je höher die Spannung, desto schwerer fällt es mir, mich zu konzentrieren.
Wenn ich den ersten Tropfen des Nektars spüre, gerät die Welt in Vergessenheit.